Das Altern ist ein fortschreitender Prozess, der jeden Menschen von seiner Geburt an betrifft. Durch die Alterung der Bevölkerung in vielen Industrieländern nimmt auch die Anzahl der Menschen, die an degenerativen Erkrankungen leiden, zu. Alterungsprozesse im Allgemeinen, aber auch Demenz, Parkinson und andere neurologische Krankheiten hängen eng mit unserem Lebensstil zusammen. Hier informieren wir Sie darüber, was in unserem Körper passiert, wenn wir älter werden und über die Ursachen, die Symptome und den Verlauf von einigen Krankheitsbildern. Regelmäßig veröffentlichen wir praktische Tipps für den Alltag, die helfen sollen, länger gesünder zu leben. Denn auch wenn das Altern unumkehrbar ist, und degenerative Erkrankungen leider noch nicht heilbar sind, gibt es einige Möglichkeiten, die Alterungsprozesse und Krankheitsverläufe positiv zu beeinflussen und die Lebensqualität zu verbessern. 


 

Symboldbild Welt Alzheimer Tag

An diesem Tag wird sicherlich über den beträchtlichen Ausmaß der Krankheit berichtet werden, denn allein in Deutschland leiden ca. 1,2 Millionen Menschen an Alzheimer. Es wird auch über die Herausforderungen für die Angehörigen und die Pflegenden gesprochen werden, insbesondere in Zeiten der Corona-Pandemie. Schließlich wird uns der Tag auch noch die Gelegenheit geben, über die neuesten Erkenntnisse aus der Forschung zu sprechen: die neuen Alzheimer Bluttests, die pathologische Hirnveränderung frühzeitig voraussagen, oder den erwiesenen Zusammenhang zwischen bestimmten Luftschadstoffen und der Häufigkeit von mehreren neurodegenerativen Erkrankungen. (Siehe unsere Facebook Beiträge)

Ältere Menschen brauchen etwas mehr Zeit, um Neues zu lernen oder sich an Dinge zu erinnern. Die Aufmerksamkeit auf eine Sache zu richten und konzentriert zu bleiben, fällt ebenso schwerer, wie verschiedene Dinge im Alltag gleichzeitig zu erledigen. Auch das ist ganz normal und noch kein Zeichen für ein erhöhtes Risiko. Das Alter bringt es mit sich, dass die Leistungsfähigkeit des Gehirns abnimmt.

parkinson_anzeichen_verlauf

Die Parkinson-Krankheit wird umgangssprachlich auch Schüttellähmung genannt. Denn ein charakteristisches Krankheitssymptom ist ein unwillkürliches Schütteln und Zittern der Hände. Weitere Zeichen der Krankheit sind eine reduzierte Mimik (Salbengesicht), ein kleinschrittiges, gebeugtes Gangbild und das so genannte „Zahnradphänomen“. Ebenso eine ruckelnde Muskelstörung bei passiver Bewegung der Arme, eine Muskelstarre mit verlangsamter Bewegung und Haltungsschwäche mit Sturzneigung.

Was ist Parkinson

Morbus Parkinson - eine Krankheit mit schleichendem Krankheitsverlauf, der meinst schon Jahre beginnt, bevor die Betroffenen überhaupt etwas merken. Auf lange Sicht hat der Schwund der Nervenzellen gravierende Folgen. Denn wenn Dopamin fehlt, gibt es vor allem Probleme mit den Bewegungsabläufen und der Koordination. Stark betroffen ist die Arm- und Beinmuskulatur, aber auch andere Bereiche funktionieren nicht mehr so wie vorher.

demenz vorbeugen

Wie halten wir unser Gehirn bis ins hohe Alter gesund und leistungsfähig? Primärprävention dementieller Syndrome - Die meisten von uns begleitet die Sorge, dass im Alter ihre geistige Leistungsfähigkeit nachlassen wird und sie möglicherweise sogar an einer Demenz erkranken könnten. Lernen Sie hier,  wie Sie ihr Gehirn bis ins hohe Alter fit und vital halten.

Dr. Jabs

Ich bin Facharzt für Innere Medizin, Geriater und Biochemiker.
Seit vielen Jahren entwickle ich Konzepte für die Ernährungsmedizin
bei neurologischen Erkrankungen und Hirnfunktionsstörungen.
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