Beim Morbus Parkinson dreht sich alles ums Dopamin – oder sagen wir lieber: um den Dopamin-Mangel. Beim Dopamin handelt es sich um einen Nervenbotenstoff. Bei dieser Erkrankung ist es nun so, dass diejenigen Nervenzellen absterben, die Dopamin produzieren. Sie befinden sich übrigens in der Substantia nigra, einer winzigen Hirnregion, die dunkel gefärbt ist (niger/nigra bedeutet schwarz). Die Nervenzellen verschwinden nicht von heute auf morgen in einem Massensterben. Vielmehr ist das ein langsamer, aber stetiger Prozess. 


 

Was ist Parkinson

Morbus Parkinson - eine Krankheit mit schleichendem Krankheitsverlauf, der meinst schon Jahre beginnt, bevor die Betroffenen überhaupt etwas merken. Auf lange Sicht hat der Schwund der Nervenzellen gravierende Folgen. Denn wenn Dopamin fehlt, gibt es vor allem Probleme mit den Bewegungsabläufen und der Koordination. Stark betroffen ist die Arm- und Beinmuskulatur, aber auch andere Bereiche funktionieren nicht mehr so wie vorher.

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Die Parkinson-Krankheit wird umgangssprachlich auch Schüttellähmung genannt. Denn ein charakteristisches Krankheitssymptom ist ein unwillkürliches Schütteln und Zittern der Hände. Weitere Zeichen der Krankheit sind eine reduzierte Mimik (Salbengesicht), ein kleinschrittiges, gebeugtes Gangbild und das so genannte „Zahnradphänomen“. Ebenso eine ruckelnde Muskelstörung bei passiver Bewegung der Arme, eine Muskelstarre mit verlangsamter Bewegung und Haltungsschwäche mit Sturzneigung.

Dr. Jabs

Ich bin Facharzt für Innere Medizin, Geriater und Biochemiker.
Seit vielen Jahren entwickle ich Konzepte für die Ernährungsmedizin
bei neurologischen Erkrankungen und Hirnfunktionsstörungen.
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