B-Vitamine bei Demenz

Als besonders wichtig in der ausgewogeneren Ernährung und - somit als hilfreich im Kampf gegen die Demenz - ist die Gruppe der B-Vitamine. Zu ihnen gehören 8 Substanzen, die in ihrer Gesamtheit wichtig für ein gesundes Nervensystem sind. Nichts desto trotz haben die B-Vitamine unterschiedliche chemische und pharmakologische Eigenschaften und stellen daher keine einheitliche Klasse dar.

 

Auch ihre Bezeichnung beziehungsweise Nummerierung ist uneinheitlich, da man einige Substanzen, die ursprünglich zum Vitamin-B-Komplex dazuzählten, aufgrund mangelnder Vitamin-Eigenschaften wieder aussortierte. Die größte Gemeinsamkeit der Vitamine B1, B2, B3, B5, B6, B12, Biotin (früher B7 genannt) und Folsäure (ursprünglich B9 genannt) bildet ihre Wasserlöslichkeit. Da die biologisch aktiven Formen der B-Vitamine für den Kohlenhydrat-, Fett- und Eiweißstoffwechsel sowie die körpereigene Energiegewinnung essenziell sind, verursacht ein Mangel gravierende Folgen. Diese können die Haut, die Schleimhäute, Herz und Gefäße, den Magen-Darm-Trakt und vor allen Dingen auch das Nervensystem betreffen. In der Prävention dementieller Erkrankungen ist eine ausreichende Zufuhr von B-Vitaminen unabdingbar.

 

Wieso wirken B-Vitamine präventiv?


Bei der Entstehung dementieller Syndrome gilt ein Zusammenhang mit erniedrigten Vitamin-B-Spiegeln als sicher. Dabei scheint der kognitive Abbau umso schneller voranzuschreiten, je stärker der Mangel an B-Vitaminen ausgeprägt ist. Zudem konnte in Studien das Fortschreiten der Hirnatrophie bei Patienten mit leichten kognitiven Einschränkungen durch die Gabe von Vitamin B6, B12 und Folsäure verlangsamt werden. Darüber hinaus verbesserten sich das Erinnerungsvermögen sowie die Informationsverarbeitung der Teilnehmer. Bei Patienten mit Morbus Alzheimer steigerte die Behandlung mit Folsäure das Ansprechen auf Cholinesteraseinhibitoren und verbesserte Alltagsverrichtungen sowie das Sozialverhalten. Mit Ausnahme von Vitamin B12 und in Maßen Vitamin B3 kann der menschliche Körper die B-Vitamine nicht speichern. Ein Überschuss wird über den Urin ausgeschieden. Der Mensch ist also auf eine regelmäßige Zufuhr von außen angewiesen. Das kann entweder über eine ausgewogene Ernährung realisiert werden, indem Lebensmittel wie Getreide, Hefe, Milch, Hülsenfrüchten, Kartoffeln, Gemüse und Fleisch ausreichend zugeführt werden. Wenn eine ausgewogene Ernährung nicht gewährleistet ist, dann sollte zur Gesundhaltung des Nervensystems und Prävention neurodegenerativer Erkrankungen regelmäßig ein Vitamin-B-Komplex in Form eines Nahrungsergänzungsmittels eingenommen werden.

 

 

 

Antioxidantien für die Gehirnzellen


Unser Gehirn ist ein beeindruckendes und sehr aktives Organ, das als Steuerungszentrale unseres Körpers fungiert. Man kann sich jede Zelle als Kraftwerk vorstellen, das Energie produziert. Bei der Produktion entstehen giftige Schadstoffe, die als freie Radikale bezeichnet werden. Diese werden normalerweise durch körpereigene Antioxidantien abgefangen.
Durch verschiedene Faktoren, wie Stress, Alter, Krankheit oder Umweltbelastungen kann das Verhältnis von freien Radikalen und Antioxidantien allerdings gestört werden. Die Leistungsfähigkeit lässt nach, das Gedächtnis verschlechtert sich, es fehlt an Energie und Tatendrang. Die Gehirnzellen werden geschädigt oder sterben ganz ab. Die in Nahrungsergänzungsmitteln enthaltenen Mikronährstoffe wirken antioxidativ und können die schädlichen freien Radikale abfangen. So können die Zellen vor Schädigung geschützt werden.